Verändern von Glaubenssätzen
Glaubenssätze beherrschen unweigerlich unser Leben. Wir fühlen, denken und handeln nach ihnen. Sie sind für uns Realität und deshalb unantastbar.
Dabei werden Glaubenssätze meist in der Kindheit entwickelt als Folge von Erziehung und Erlebnissen. Helfen uns die Glaubenssätze weiter, sind sie uns dienlich, dann besteht kein Grund, sie zu verändern. Wenn sie uns aber blockieren, uns Hindernisse auf unserem Weg zur Zielerreichung, zum Glücklichwerden darstellen, dann wäre es an der Zeit, sie zu verändern.
Dazu müssen uns die Glaubenssätze aber erst einmal bewusst werden und selbst wenn sie uns bewusst sind, dann können wir sie meistens nicht einfach ablegen. Zu tief sitzen sie, zu lange haben wir mit und nach ihnen gelebt.
Glaubenssätze sind weitgefächert, vom Allgemeinen bis hin zum persönlich spezifischen. Diese können unter anderem sein:
- Geld stinkt, nur wer hart arbeitet, verdient es, reich zu sein
- Erst die anderen, dann ich
- dazu bist du noch zu klein
- die anderen können das besser
- etc.
In meiner Arbeit finden wir die die blockierenden Glaubenssätze und definieren ein Ziel, wie sie transformiert werden sollen. Dann kann die eigentliche Arbeit losgehen. Mittels einer kleinen Tranceinduktion öffnen Sie sich für ein neues Bild. Wir ergründen die Eigenschaften des alten Glaubenssatzes und verändern ihn in einem tiefgehenden Prozess hin zu dem neuen, vorher definierten Glaubensatz.
Damit öffnen Sie sich für neue Wahrnehmungen - die ersten notwendigen Schritte, um die Welt in dieser Beziehung neu betrachten zu können. So erkennen Sie z.B. erst in kleinen Details, dann immer mehr, dass Sie es doch wert sind, an sich selbst zu denken und Entscheidungen nach eigenen Werturteilen zu fällen, obwohl sie doch gelernt hatten, dass immer erst die Bedürfnisse der anderen gestillt werden müssen.
Katathymes Bilderleben
Bilder, die durch die Seele kommen
Phantasiereisen
Der Lebensbaum

Was ist der Lebensbaum?
- Eine Coaching-Methode (Metapher für die Lebenssituation, der Focus kann auf Beruf und Privat oder auf beidem liegen)
- Ein Denkwerkzeug für Raum für Persönliches, Ideen und Kraftquellen, die manchmal nur
- unbewusst vorhanden sind
- Ein Gesamtüberblick über den IST-Zustand des Klienten (Standort-Bestimmung)
- Ein Überblick über die Wünsche und Ziele des Klienten
- Ein Überblick über das, was den Klienten am Weiterkommen hindert
- Ein Überblick über die Stärken des Klienten
In welchen Situationen wird der Lebensbaum eingesetzt?
- Entwicklung des Lebensziels
- Wenn mehrere, aber keine konkreten Anliegen vorhanden sind
- Als guter Einstieg in einen mehrgliedrigen Coaching-Prozess
- In Umbruch-Situationen (Krisen), neuer Lebensabschnitt
- Allgemein: Ziele erreichen
- Verbesserung der Work-Life-Balance
- Lösen von Blockaden
- Burn-Out-Prophylaxe
- Neuorientierung
- Neue Ordnungen und Strukturen (z.B. am Arbeitsplatz)
- Beim Karriere-Coaching
- Chancen des Lebensbaumes
- Gewährung eines hervorragenden Einblicks in die Lebenssituation des Klienten
- Erkennen von Blockaden und deren Überwindung (mittels weiteren Coaching-Prozessen)
- Erkennen von sich gegenseitig ausschließenden Zielen
- Erkennen von Kraftquellen und Fähigkeiten (ins Bewusstsein holen)
- Durch den erhaltenen Überblick Möglichkeit der abgegrenzten Fokussierung auf Einzelthemen, dadurch leichtere Bearbeitung und Konzentration auf das Wesentliche
Vorgehen
- Zeichnen Sie einen großen Baum mit folgenden Elementen und denken Sie dabei laut
- Wurzeln = Ressourcen (wo sind meine Kraftquellen, woraus ziehe ich mein Selbstbewusstsein, was tut mir gut, wo komme ich her?)
- Stamm = Ist-Zustand (wo stehe ich heute, was macht meine momentane Situation aus)
- Umfeld um den Stamm = Mein aktuelles Umfeld (welche äußerlichen Faktoren beeinflussen mein Leben)
- Krone = Wachstum (woran möchte ich arbeiten, welche Ziele habe ich, welche Träume oder verrückte Ideen habe ich heimlich?)
- Früchte = Ergebnisse (was möchte ich ernten, was möchte ich mal weitergeben?)
- Würmchen = Hindernisse, Hürden (was nagt an mir, was nimmt mir Kraft?)
- Sonstiges
- Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Baum, er kann über einen längeren Zeitraum entwickelt
- werden
- Wichtig ist die intensive Beschäftigung mit den Themen, damit Sie ein Gefühl nicht nur für die Situation, sondern vor allem auch für die Kraftquellen und Ressourcen und Chancen
- bekommen.
Mögliche Fragen zum Lebensbaum
- Welche Ziele harmonieren miteinander und welche schließen sich gegenseitig aus?
- Wohin habe ich Ressourcen und meine Würmer gemalt? Kann man was daraus erkennen?
- Welche Anliegen sind mir momentan am wichtigsten?
- Welche Ressourcen könnte ich dafür einsetzen?
- Wie könnte ich meine momentanen Anliegen so lösen, dass möglichst viele meiner Ziele dabei mit einbezogen werden?
- Welche meiner Würmer sind nicht mehr aktuell und könnten durch Coaching-Prozesse in
- Ressourcen transformiert werden?
- Wovor möchten mich meine Würmer / Zweifel warnen?
- Wie hoch ist der Preis für die Erreichung meiner (Teil-)Ziele und bin ich bereit ihn dafür zu bezahlen?